Die Idee Schnitzelbänke vorzutragen hatte man schon seit der Gründung des Fasching-Clubs. So hat sich der Vorstand früher zum Teil im Turnus entweder ein Narrenblatt herausgegeben oder Schnitzelbänke vorgetragen. Die Idee der „Tratschi-Häxä“ wurde, wie könnte es anders sein, am Stammtisch geboren. Nachdem die Gruppe „Notstrom“ die Aktivitäten an der Fasnacht reduziert hatte, wollte man mit etwas Neuem aufwarten. Ziel war es, News vom Dorf, der Umgebung und News aus aller Welt an der Fasnacht zu verarbeiten und zu verbreiten. Mit Schnitzelbänken, Liedern, Gedichten und Sketches schafften es die acht Fasnächtler innert Kürze das Beizenpublikum zu unterhalten. Was nicht im Narrenblatt Blöck stand, kam mit Sicherheit bei den „Tratschi-Häxä“ ans Tageslicht.

Der Name „Tratschi-Häxä“ entstand aus dem Wort Tratschen, was so viel heisst wie Wahrheiten und Unwahrheiten verbreiten. Erstmals aufgetreten sind die „Tratschi-Häxä“ an der Fasnacht 2007 stilvoll im Hexenkostüm. Der gesungene und gespielte Katzenmusikmarsch vom Urner Liedermacher Ruedi Geisser bildete den Rahmen der „Vorstellungen“. Sicher ist noch allen der “Cheyenne-Pearl als Scheiber-Päul“ in bester Erinnerung. Die Euro 08 und der Fussball verarbeitete die Gruppe an der Fasnacht 2008. Das Motto der letzten Fasnacht waren die Super-Heroes aus Filmen, Comics und aus Gurtnellen.
Von der Idee bis heute sind in gleicher Zusammensetzung unterwegs: Ewi & Angi Triulzi, Toni Gamma, Esther Dubacher, Angi Simmen, Philipp Steiger, Sascha von Arx und Reini Walker.