Angefangen hat alles vor einigen Jahren, als man das nicht mehr benötigte Fest- und Bastellokal der Guggenmusik Smürfer-Spätzinder übernehmen konnte. Zuerst traf man sich im Lokal, um nachher mit dem Bus ins Unterland in den Ausgang zu gehen. Nach und nach wurde die Bretterbude entrümpelt, umgebaut, renoviert und einiges an Geld rein gesteckt. Die Bar wurden dank Werbung immer besser frequentiert und natürlich wollten wir auch so schnell wie möglich das Geld wieder zurückfliesst. Als eine der ersten Bautätigkeiten richtete die Crew eine Übernachtungsmöglichkeit zum Schlafen oder besser auf Urnerdeutsch ausgedrückt zum „Pennen“ ein. So kamen Simon Triulzi, Koni Scheuber, Aaron und Gabriel Grepper, Fabian Zgraggen, Manuel Loretz und Patrik Baumann auf den Namen „Pennt-house“. Ebenfalls fast identisch war die Lage der Schlafgemächer wie das gleichnamige Stadtluzerner In-Lokal Penthouse. Wo im obersten Stock des Hotels Astoria Party gemacht wird, schlafen oder besser pennen im Gurtneller Pennthouse die Mitglieder im obersten Stock. So konnte während der Umbauphase auch öfters übernachtet werden. Die Idee einer Bar & Partylocation war geboren. Die Ideen sprudelten nur so und man ging ohne grosse Erfahrung ans Werk etwas Spezielles, Einzigartiges für junge Leute zu machen.

Für die Gurtneller Fasnächtler konnte nichts Besseres passieren. Im „Pennt-house“ konnten die unentwegten Katzenmusiker sich die Zeit nach dem Eintrommeln bis zum Morgenstreich so bestens um die Ohren schlagen. Auch als Stopp während der Kinderkatzenmusik eignete sich das Lokal ausgezeichnet. Die Betreiber des Lokals, alles Mitglieder der Guggenmusik Smürfer/Spätzinder, wollten aber nicht nur die Fasnächtler mit Getränken bedienen, sondern selbst etwas zur Gurtneller Fasnacht beitragen.

So hatten die sieben Mitglieder der „Pennthouse-Crew“ die Idee auch gemeinsam ein spezielles Motto und ein Wagen dazu ausdenken. An der Fasnacht 2009 trumpften sie als sieben Mönche mit einer überdimensionalen, fahrbaren Kirche auf.

Was früher wohl für rote Köpfe in den katholischen Breitengraden gesorgt hätte, wird heute mit einem Lächeln auf den Stockzähnen aufgenommen. Auch nach der Auflösung des Lokals Ende 2009 hofft der Fasching-Club Gurtnellen, dass die Crew weiterhin als schlagkräftige Fasnachtsgruppe die Fasnacht bereichert.